Ich arbeite für Menschen.

Mund halten. Still halten.

„Bisher konnte ich mit niemandem drüber reden.“

„Was hat Sie gehindert?“

Es kommen ausweichende, rechtfertigende Antworten. – Die berühmten Sachzwänge halt.

Der Gedanke, dass diese Sprachlosigkeit selbst schon Symptom sein könnte, liegt weit entfernt.

Ein Mensch steht unter innerlichem Druck bis zum Bersten. Wünscht sich „jemanden, der einfach nur zuhört“. Doch eine schwer definierbare Scheu blockiert.

So schluckt und schluckt und schluckt der Mensch.

Strafangst? Entblößungsangst? Entwertungsangst?

Oder gar eine schwer definierbare Hemmung, einmal etwas für sich selbst zu tun? Wenigstens einmal der eigene Mittelpunkt zu sein?

Let’s talk.