Meinungen

"Wäre der Schlüsselroman zur Nachkriegszeit in Bayern auf literarischer statt auf ideologischer Ebene gewürdigt worden, hätte man Späth wohl eher Hang zu Stilblüten, Inkonsequenz im Umgang mit der Erzählperspektive, verquaste Reflexionen über Suff und Selbstmord oder klischeehafte Erotikschilderungen vorgeworfen. Gewagt deshalb so manche Vergleiche mit Hans Fallada (Abendzeitung), Oskar Maria Graf (ZDF) oder gar der Blechtrommel (Landbote Winterthur)."


'Fürstenfeldbruck - literarisch' bei Amazon kaufen „Fürstenfeldbruck - literarisch“ heißt der Ausstellungskatalog, in dem die Stadt insgesamt 51 Autoren aus 800 Jahren Landkreisgeschichte vorstellt.- Nur zu verständlich, daß einem einzigen dieser Autoren bescheinigt wurde, er verstehe halt nichts Rechtes vom Schreiben. Menschlich nachvollziehbar auch, daß das Katalog-Vorwort von Wolfgang Kleinknecht stammte - dem stellvertretenden Redaktionsleiter des „Fürstenfeldbrucker Tagblatt“, das dem „Trümmerkind“ seit seinem Erscheinen mit großem seelischem Schmerz begegnete. Ein schlechter Mensch, wer hier an kommunalen Filz denkt. Vielmehr sollte dem vereinten Bemühen der Stadtgewaltigen um objektivierte Literaturkritik mit Respekt und Anerkennung begegnet werden.

Die weiteren Stellungnahmen verschiedener Medien zu „Trümmerkind“ dürfen daher getrost vernachlässigt werden. Sie entstammen verirrten Häuptern. Diese befinden sich nachweislich ausnahmslos außerhalb von Bruck:

Uns bringt es in Begeisterungswallungen, denn Späth wurde nicht umsonst von der Presse hochgelobt, mit Brecht und Hans Fallada verglichen."
(www.haGalil.com)

"Bernd Späth ist mit Trümmerkind ein grosser Wurf gelungen... brutal, zynisch, sarkastisch, ironisch in einer überbordenden Sprache erzählt, voller Emotionen - und mit sezierendem Blick."
(Rainer Schanno, Bonner General-Anzeiger)

"Ein kraftvoller, souveräner Erzähler. Und wie er erzählt! Es darf von Meisterschaft gesprochen werden. Satte, barocke Einlagen, die Vergleiche mit der "Blechtrommel" nicht zu scheuen brauchen. Ein Zeitroman, der aus dem Durchschnitt deutlich herausragt."
(Hanns Schaub, Landbote Winterthur)

"Die Bayern lieben das Deftige. Hier liegt das auch als Literatur vor, und die Protokolle der Brucker Dorfpolizisten sind mit das Köstlichste, was ich bisher gelesen habe. Der Mann kann erzählen, ja Sakra!"
(Dieter Schneider, Antenne Brandenburg) 

"Ein aufregender Solitär! Ein Roman wie von Hans Fallada!"
(Peter Glotz in der Abendzeitung)

"Richtig gute deutsche Literatur!"
(Zeitpunkt, Leipzig) 

"Steht in der Tradition von Oskar Maria Graf und Franz Xaver Kroetz"
(Wolfgang Herles im ZDF) 

"Ehrenplatz im Giftschrank des Heimatromans"
(Petra Hallmayr, Süddeutsche Zeitung) 

"Nestbeschmutzer!" 
(Werner Dreher, Fürstenfeldbrucker Tagblatt) 

"Ohne Scheu vor Klischees und satirischen Zuspitzungen, in der Tradition eines Siggi Sommer"
(Bayerischer Rundfunk)

"Späth erzählt mit einer Sicht, mit der Bert Brecht seine Figuren sprechen lässt" 
(Neues Deutschland)

"Spannend und authentisch, angesichts der heutigen glatten Hochglanzliteratur" 
(Lutz Taubert, Sonntagsblatt)

"Reizt wechselweise zum Weinen und Lachen" 
(BR-TV)

"Manch Leser der jüngeren Generation wird nachdenken über eine Zeit, in der die eigenen Eltern Kinder waren."
(FreiePresse, Chemnitz)


 



 
 
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